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31.10.2014

Preußen im Westen

Die Gründung der preußischen Rheinprovinz nach dem Wiener Kongress war ein politisches, aber auch ein ästhetisches Ereignis. Die preußischen Prinzen ließen rheinische Burgruinen restaurieren und damit zugleich eine – vermeintlich – urdeutsche Vergangenheit. Bis heute sind diese architektonischen Denkmäler wichtige touristische Wahrzeichen der Rheinlandschaft vom Kölner Dom bis zum Schloss Stolzenfels. Die Ästhetisierung der Landschaft diente auch der Politisierung des Rheins. Bauwerke, aber auch Mitglieder des Königshauses erhielten historistische Kostüme. Letzteres fand seine spöttische Antwort in den Verkleidungen des rheinischen Karnevals, etwa in den Fantasieuniformen der „Roten Funken“. Die politisch-ästhetische Wende zur Vergangenheit wurde von den Preußen technisch durch fortschrittlichste Verfahren und Maschinen bewerkstelligt.

Das Symposium findet am 15. November 2014 im Museum LA8 statt und bereitet die Ausstellung "'Das ganze Deutschland soll es sein'. Die Preußen im Westen" vor, die in Baden-Baden ab September 2015 zu sehen sein wird. Das Vortragsprogramm finden Sie hier.

Anmeldungen erbeten unter 07221-500796-0 während der Museumsöffnungszeiten oder per eMail an bwagner@museum.la8.de.

Für die Teilnahme wird ein Unkostenbeitrag in Höhe von 5 € pro Person erhoben.


 

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