Förderung

Die Sicherung und Erhaltung von Kulturdenkmälern in der Bundesrepublik Deutschland war und ist noch immer einer der Schwerpunkte der Kulturpolitik des Bundes; hierfür gibt es verschiedene Bundesprogramme. Die Hauptlast tragen jedoch die Länder gemäß ihrer Kompetenz. Hinzu kommen noch erhebliche Mittel der Kommunen, der Kirchen, von Stiftungen und von privaten Denkmaleigentümern. Private Denkmaleigentümer erhalten im Übrigen durch steuerliche Erleichterungen einen gewissen Ausgleich für ihre Mehrbelastungen.

Regionale und kommunale Denkmalförderung

2005 stellten die öffentlichen Haushalte für den Aufgabenbereich
Denkmalschutz und -pflege aus allgemeinen Haushaltsmitteln 409,1 Mio. € zur Verfügung. Dies entspricht einem Anteil von 5,1 % an allen
öffentlichen Kulturausgaben. Die Denkmalschutzmaßnahmen wurden zu
62,3 % durch die Länder ohne Gemeinden finanziert; dieses sind 254,8 Mio. € (Quelle: Kulturfinanzbericht 2008, hg. von den Statistischen Ämtern
des Bundes und der Länder, Wiesbaden, Sept. 2008, S. 56).

Zu dieser direkten Förderung kommen die Eigenleistungen der Kirchen und erhebliche Mittel der Kommunen. Diese tragen neben der unmittelbaren Förderung von Restaurierungsmaßnahmen auch durch zahlreiche andere Programme zur Erhaltung des baulichen Erbes bei.

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