15.05.2013
Workshop: Städte Pflegen Denkmal Planen
Mittwoch 29. Mai 2013
11 - 16 Uhr
Haus Rhade, 58566 Kierspe
Das Deutsche Nationalkomitee für Denkmalschutz und das Ministerium für Bauen, Wohnen, Stadtentwicklung und Verkehr des Landes Nordrhein-Westfalen laden ein:
Ein Markenzeichen der europäischen Stadt ist die Vielfalt ihrer Baustile und Zeitschichten. Es ist die Mischung von Alt und Neu, von kulturellem Erbe und aktuellem Zeitgeist, von (Denkmal)Bestand und Neubau. Jede Epoche prägt auf ihre eigene Weise die Gestalt und Funktion der Stadt, was in den unterschiedlichen Baustilen und Architekturen, im Fortbestehen oder im Wandel der Funktionen der öffentlichen und privaten Räume deutlich wird. Das alles ist ein starker Impuls für das ständige Wechselspiel von Erhalten und Gestalten. Die Akteure der Stadtentwicklung, Einwohner, Stadtplaner, Architekten, Denkmalpfleger und Investoren sind gefordert – auf Augenhöhe!
Starke und erfolgreiche Allianzen zu schaffen, ist der Anlass für den Workshop „Städte pflegen Denkmal planen“. Das Wortspiel soll ausdrücken, dass man sich in die Rolle des anderen versetzen muss, um ein Verzahnen von Interessen und Möglichkeiten auszuloten, für die Entwicklung einer modernen Stadt, die ihr Erbe bewahrt und zugleich Raum für Neues schafft.
Dabei geht es um Verantwortung und Qualität. Gemeint ist die Verantwortung der planenden und handelnden Akteure für eine qualitätvolle Stadtentwicklung. Dies betrifft die Bewahrung des baukulturellen Erbes und hochwertiges Planen und Bauen genauso wie transparente und bürgerfreundliche Entscheidungs- und Abstimmungsverfahren.
Experten und Akteure aus verschiedenen Regionen tauschen ihre Erfahrungen aus über Instrumente, Projekte, Programme zur Stärkung von Baukultur / Denkmalschutz. Als Initiative des Deutschen Nationalkomitees für Denkmalschutz und unter der Schirmherrschaft des Ministeriums für Bauen, Wohnen, Stadtentwicklung und Verkehr will der Workshop mit Vertreterinnen und Vertretern der Städte und Gemeinden aus dem Märkischen Kreis den Austausch fördern sowohl auf kommunaler als auch auf interdisziplinärer Ebene: zuhören, nachdenken, anregen, von den Instrumenten und Möglichkeiten der Anderen wissen, und vor allem: voneinander lernen – denn zu gleichen Zielen gibt es verschiedene Wege. Im Wissen um die unterschiedlichen Erfahrungen, Erkenntnisse, Erfolge und Misserfolge liegt eine entscheidende Chance für die integrative Stadtentwicklung.
Um Gespräche und Austausch zu fördern, ist die Teilnehmerzahl begrenzt. Wir bitten um Antwort bis zum 17. Mai 2013, per Fax oder E-Mail: Caecilie.Flossdorf@bkm.bund.de
Programm:
E i n l e i t u n g u n d V o r b e r e i t u n g
11.00 Uhr
Marie-Luise Linde
1. stellv. Bürgermeisterin Stadt Kierspe
Erhard Pierlings
Bürgermeister Meinerzhagen
Regionales Integriertes Entwicklungs- und Handlungskonzept Oben an der Volme
Dagmar Tille
Senatsverwaltung für Stadtentwicklung und Umwelt Berlin
DNK - AG Denkmalpflege, Stadtentwicklung, Umwelt
DNK - AG Recht und Steuerfragen:
Netzwerk und Ziele
Thomas Otten
Referatsleiter Denkmalschutz und Denkmalpflege
Ministerium für Bauen, Wohnen, Stadtentwicklung und Verkehr NRW
DNK - AG Recht und Steuerfragen
Markus Harzenetter
Landeskonservator, Westfalen
DNK - AG Öffentlichkeitsarbeit
E r f a h r u n g e n u n d P o s i t i o n e n
11.30 Uhr
Denkmalpflege contra Stadtentwicklung?
Thomas Drachenberg
Landeskonservator, Brandenburg
DNK - AG Denkmalpflege, Stadtentwicklung, Umwelt
Diskussion
12.00 Uhr
Realisierung von Vorhaben in Regensburg
Anton Sedlmeier
Amtsleiter, Amt für Stadtentwicklung Regensburg
DNK - AG Denkmalpflege, Stadtentwicklung, Umwelt
12.15 Uhr
Realisierung von Vorhaben in Neuruppin
Arne Krohn
Planungsdezernent Neuruppin
DNK - AG Denkmalpflege, Stadtentwicklung, Umwelt
Diskussion
13.00 Uhr
Mittagspause
13.45 Uhr
Instrumente zur Stärkung der Baukultur
Jutta Gruß-Rinck
Stadtplanerin / Architektin
Vorsitzende der DNK - AG Denkmalpflege, Stadtentwicklung, Umwelt
14.15 Uhr
Zusammenfassung und Diskussion
15.30 Uhr
Ausblick, Ausklang
ca. 16.00 Uhr
Ende der Veranstaltung
