02.05.2009
Tagung: „Mauer und Grenze – Denkmal und Gedenken“ 10. bis 12. Mai 2009, Akademie der Künste (Berlin)
Das Deutsche Nationalkomitee für Denkmalschutz veranstaltete zusammen mit der Brandenburgischen Technischen Universität Cottbus, der Stiftung Berliner Mauer und der Akademie der Künste anlässlich des 20-jährigen Mauerfalls eine Tagung zum Thema „Mauer und Grenze. Denkmal und Gedenken“.
Die Tagung baute auf einem interdisziplinären DFG-Forschungsprojekt unter dem Titel „Die „Berliner Mauer“ als Symbol des Kalten Krieges: vom Instrument der SED-Innenpolitik zum Baudenkmal von internationalem Rang“ auf, das der Lehrstuhl für Denkmalpflege der BTU Cottbus zusammen mit dem Militärgeschichtlichen Forschungsamt, Potsdam und dem Institut für Zeitgeschichte, Berlin seit Mitte 2007 betreibt. „Das Projekt untersucht die politischen Entscheidungen, die zur Errichtung der „Berliner Mauer“, ihren Veränderungen zwischen 1961 und 1989 sowie dem bis heute andauernden Abbau führten, analysiert die baulichen Strukturen, insbesondere der erhaltenen Reste und Spuren der rund 155 km langen Grenzanlagen rund um West-Berlin, und beschäftigt sich ebenso mit den Soldaten der DDR-Grenztruppen, die hier Dienst taten. Quelle BTU Cottbus
Die Ergebnisse des interdisziplinären, aber in sich konsistenten Forschungsprojektes wurden in den Vorträgen und Podiumsdiskussionen auf der Tagung durch eine Palette weiterer Themen erweitert: einerseits durch alternative Dokumentations- und Bewertungsansätze, andererseits durch die wichtigen Themen der praktischen Erhaltung und der öffentlichen Vermittlung.
Der erste Band der zweibändigen Tagungspublikation mit dem Titel „Die Berliner Mauer. Vom Sperrwall zum Denkmal“ wurde am Vorabend der Tagung wurde im Mauermahnmal des Marie-Elisabeth-Lüders-Hauses vorgestellt. Als Band 2 erscheinen die Referate und Diskussionsergebnisse der Tagung.
Tagungsprogramm (PDF)
Medienecho
Bildergalerie
Publikation zur Tagung

© Rainer F. Steußloff