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09.03.2012

Denkmäler im Privateigentum - Hilfe durch Steuererleichterungen

Baudenkmale und archäologische Stätten verkörpern ein kulturelles Erbe von unersetzlichem Wert. In Gesellschaft und Politik besteht trotz einzelner Deregulierungen nach wie vor ein grundlegender Konsens darüber, dieses Erbe zu erhalten und zu pflegen. Die Denkmalschutzgesetze der Länder regeln die Erhaltung des Kulturerbes als vorrangiges Anliegen im öffentlichen Interesse. Aber die Erhaltung benötigt auch ein großes finanzielles Engagement, das durch verschiedene Partner und Instrumentarien sicher gestellt wird:

  • durch die Leistungen der Eigentümer
  • durch direkte Förderung der öffentlichen Hände und gemeinnütziger Institutionen
  • durch steuerliche Förderung, insbesondere im Einkommensteuerrecht.

Keine dieser Finanzierungsquellen ist entbehrlich. Die Eigentümer sind vielfach nicht in der Lage, die handwerklich anspruchsvolle und damit kostenintensive Erhaltung ihrer Kulturgüter allein zu finanzieren. Für eine direkte Förderung stehen nur beschränkt dauerhafte Fördermittel durch Bund, Länder und Kommunen zur Verfügung, die zudem in den letzten Jahren weiter zurück gegangen und allenfalls durch das einmalige Sonderprogramm des Bundes abgefangen worden sind. Die mittelbare steuerliche Förderung schafft dabei einen unverzichtbaren Anreiz zu hohem Kapitaleinsatz für die Erhaltung von Baudenkmälern.

Das Deutsche Nationalkomitee für Denkmalschutz setzt sich auch in Zukunft für den Erhalt dieser steuerlichen Vergünstigungen für Denkmaleigentümer ein. Die vorliegende Broschüre veranschaulicht und begründet die geltenden Regeln und dient zur ersten Orientierung für Denkmaleigentümer bei der steuerlichen Behandlung ihrer Erhaltungs- und Herstellungsaufwendungen am Baudenkmal.

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