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09.05.2012

DenkmalDebatten: Klima schützen – Denkmale erhalten

Energetische Sanierung

Ein neuer Beitrag auf der Internet-Seite DenkmalDebatten der Deutschen Stiftung Denkmalschutz thematisiert den bei Sanierung von Denkmalen häufig auftretenden Konflikt von Denkmalschutz und Klimaschutz. Angesichts schrumpfender Ressourcen und des globalen Klimawandels spielt die energetische Ertüchtigung von Gebäuden zunehmend eine Rolle. Denkmalen ist, schon aufgrund ihres Alters, das Prinzip der Nachhaltigkeit immanent. Doch zur Verbesserung ihres Energieverbrauchs und Nutzungskomforts werden sie häufig auf Kosten ihrer Substanz "energetisch aufgerüstet". Worin der Konflikt zwischen Denkmalschutz und Klimaschutz liegt und welche Lösungsansätze es gibt, wird im aktuellen Beitrag von DenkmalDebatten an prägnanten Beispielen und mit einer umfangreichen Materialsammlung veranschaulicht.
Mit Amelie Wahls DenkmalDebatten-Beitrag ergänzt die Deutsche Stiftung Denkmalschutz ihr Orientierungsangebot im Argumentationswirrwarr aktueller Kontroversen, liefert denkmalpflegerische Argumente und macht nachvollziehbar, warum es sich lohnt, unser Kulturerbe zu bewahren.

Wie begegnen wir Denkmalen? Welche Interessen leiten ihren Erhalt oder ihre Zerstörung? Immer wieder neu muss sich eine Gesellschaft fragen, was sie zum Kern ihres kulturellen Erbes zählt, was ihr wesentlich genug ist, um für seine Bewahrung Anstrengungen in Kauf zu nehmen. Weil darüber bekanntlich nicht nur Denkmalpfleger entscheiden, weist die Deutsche Stiftung Denkmalschutz, eine der größten bürgerschaftlichen Institutionen für den Denkmalschutz bundesweit, mit DenkmalDebatten auf die vielfältigen Verflechtungen zwischen Denkmalkunde und dem gesellschaftlichen Bewusstsein für dieses Erbe hin.

(Quelle: Dr. Ingrid Scheurmann, Deutsche Stiftung Denkmalschutz)

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