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Foto: LWL / Bettina Schürkamp

14.06.2012

Fürstliches Engagement für die Denkmalpflege

Preisträger des Deutschen Nationalkomitees zu Gast bei der 1979 ausgezeichneten Sissi Fürstin zu Bentheim-Tecklenburg

Rheda-Wiedenbrück (lwl). Zu ihrem fünften Jahrestreffen kamen am 30. Mai am Schloss Rheda in Rheda-Wiedenbrück (Kreis Gütersloh) die westfälisch-lippischen Preisträger des „Deutschen Nationalkomitees für Denkmalschutz“ (DNK) zusammen. Auf Initiative des Landschaftsverbandes Westfalen-Lippe (LWL) treffen sich seit 2008 die vom DNK ausgezeichneten Denkmalpfleger in Westfalen einmal im Jahr zum Erfahrungsaustausch.

Das fünfjährige Jubiläumstreffen der DNK-Preisträger würdigte das Engagement von Gastgeberin Sissi Fürstin zu Bentheim-Tecklenburg, die als erste westfälische Preisträgerin im Jahr 1979 für ihr Engagement mit der „Silbernen Halbkugel“ ausgezeichnet wurde. Bürgermeister Theo Mettenborg unterstrich die Bedeutung des jahrzehntelangen fürstlichen Engagements für die Denkmalpflege: "Sissi Fürstin zu Bentheim-Tecklenburg hat sich mit ganzem Herzen für ihre Überzeugungen ein-gesetzt und Recht behalten. Ihr wohltuendes Wirken ist bis heute spürbar."

Für Sissi Fürstin zu Bentheim-Tecklenburg hängen Natur- und Denkmalschutz unzertrennlich zu-sammen. „Immer wieder hat die Fürstin für den Erhalt von Denkmälern und den Schutz ihrer Um-gebung gekämpft. Dabei galt ihr Augenmerk nicht nur dem Schloß Rheda mit seiner reichen Aus-stattung und ausgedehnten Parkanlagen, sondern auch den Baudenkmälern in der Umgebung und darüber hinaus,“ betonte Dr. Oliver Karnau von der LWL-Denkmalpflege, Landschafts- und Baukultur in Westfalen, der die jährlichen Treffen der westfälischen Preisträger in den letzten fünf Jahren organisiert hat.

In seinem Vortrag erläuterte Dr. Holger Rescher von der Deutschen Stiftung Denkmalschutz aus Bonn Möglichkeiten der Denkmalförderung aus EU- und Bundesmitteln sowie von privaten Förder-gebern. „Die Preisträger des DNK geben eine hervorragendes Beispiel dafür, wie die Erhaltung und Pflege des reichen kulturellen Erbes vor allem dem großen Engagement der vielen, meist privaten Eigentümer und Ehrenamtlichen in Westfalen-Lippe zu verdanken ist“, so Dr. Holger Mertens, Re-feratsleiter für Praktische Denkmalpflege beim Landschaftsverband Westfalen-Lippe.

Hintergrund:
Für besondere Verdienste in der Denkmalpflege verleiht das DNK seit 1979 jährlich als höchste deutsche Auszeichnungen die „Silberne Halbkugel“, den „Karl-Friedrich-Schinkel-Ring“ und den Journalistenpreis.

Foto:
Fünftes Treffen der westfälischen Preisträger des „Deutschen Nationalkomitees für Denkmalschutz“ (DNK) in Rheda-Wiedenbrück mit (von li. nach re.) Maximilian Erbprinz zu Bentheim –Tecklenburg, der diesjährigen Gastgeberin Sissi Fürstin zu Bentheim-Tecklenburg, Dr. Holger Mertens (LWL-DLBW), Dr. Barbara Pankoke (LWL-DLBW), Dr. Oliver Karnau (LWL-DLBW) und Bürgermeister Theo Mettenborg.

 (Quelle: Pressemitteilung LWL, Markus Fischer, LWL-Pressestelle, Telefon: 0251 591-235 und Bettina Schürkamp, LWL-Denkmalpflege, Landschafts- und Baukultur in Westfalen)



 

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