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©MOSAIK – Die Abrafaxe 2020

26.08.2020

MOSAIK-Sonderheft über Karl Friedrich Schinkel und den Beginn der Denkmalpflege in Preußen

Das Deutsche Nationalkomitee für Denkmalschutz kann von einer sehr gewinnbringenden Partnerschaft mit dem MOSAIK Steinchen für Steinchen Verlag in Berlin berichten: Gemeinsam wurde in den letzten Monaten am Sonderheft Die Abrafaxe unterwegs mit Karl Friedrich Schinkel. Die Erben des verborgenen Schatzes gearbeitet. In den letzten Tagen ging das Sonderheft als Beilage an 40.000 Abonnenten, von denen sich viele schon begeistert darüber äußerten.

Karl Friedrich Schinkel war nicht nur ein begnadeter Maler, Zeichner und Architekt, sondern er war auch der Erfinder der staatlichen Denkmalpflege. Viele bedeutende Monumente standen am Anfang des 19. Jahrhunderts, nach den Befreiungskriegen, kurz vor dem Totalverlust. Schinkel ließ nicht locker: Er warb beim preußischen König, Verwaltungsbeamten, Landräten und anderen Entscheidungsträgern für Initiativen und Finanzmittel zur Reparatur und Neunutzung bedeutender Bauten aus dem Mittelalter. Dazu gehörten auch die ruinösen Bauten des Zisterzienserklosters Chorin in der Mark Brandenburg, das 1817 gerade als Schweinestall genutzt wird. Abrax, Brabax und Califax begleiten Karl Friedrich Schinkel und seinen Schwager Wilhelm Berger nach Chorin, erleben Abenteuer mit den Schweinen des Pächters und freuen sich am Schluss über die gelungene Instandsetzung des bedeutenden Baus.

Damit nicht genug: Sie dürfen auf die Baustelle von Schinkels Altem Museum mitkommen, treffen König Friedrich Wilhelm III. und Wilhelm von Humboldt. Und können nicht fassen, dass diese faszinierenden Projekte nicht alle Hofschranzen überzeugen!

Außerdem erklären die Abrafaxe, welche Baustile es gibt, wie Denkmalpflege heute funktioniert und welche Spezialisten daran arbeiten.

„Ich bin über die Zusammenarbeit mit dem beliebten und sympathischen Medium der MOSAIK-Hefte äußerst zufrieden. So kann jungen und jung gebliebenen Comic-Lesern Architekturgeschichte und Denkmalpflege spannend vermittelt werden. Ich danke den Autoren und Zeichnern für ihre hervorragende Arbeit.“ sagt der Präsident des Deutschen Nationalkomitees, Dr. Gunnar Schellenberger – seit Jahrzehnten selbst ein Fan der Abrafaxe.


Das Deutsche Nationalkomitee, dessen Facharbeitsgruppen und Geschäftsstelle das Projekt begleiten durften, hat eine größere Auflage drucken lassen, so dass Klassensätze für Schulen oder andere Kinder- und Jugendgruppen verschickt werden können. Eltern und Großeltern sollten ebenfalls unter http://www.dnk.de/Publikationen/n2359 Lesestoff für ihre Kinder und Enkel bestellen. Das Heft eignet sich überdies zum Weitergeben am Tag des offenen Denkmals©.

Pressemitteilung 

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