18.02.2010
"Bewahren und Anfassen": 20. Bundesvolontärstagung
Berlin, 26.-28. März 2010
Die 20. Bundesweite Tagung der wissenschaftlichen Volontärinnen und Volontäre an Museen, Gedenkstätten und in der Denkmalpflege widmet sich dem Thema "Bewahren und Anfassen". Dieses spricht einen zentralen Konflikt der
Arbeit in Museen, Gedenkstätten und in der Denkmalpflege an. Während Bewahren zu den unmittelbaren Aufgaben der Institutionen gehört, ergibt sich für viele weitere Tätigkeiten die mittelbare Notwendigkeit zur Handhabung der zu bewahrenden Objekte. Diese müssen bewegt, aus- und aufgestellt oder konservatorisch behandelt werden. Das von der Öffentlichkeit wahrgenommene - und eingeforderte - Ausstellungsgeschehen steht somit in Konflikt zu Erhalt und Weitergabe von Kulturgütern.
Die von den Volontärinnen und Volontären aus Berlin und Brandenburg in Eigenverantwortung organisierte Tagung schafft mit Vorträgen und Fachdiskussionen,deren Inhalt die Volontärinnen und Volontäre aktiv als Vortragende und Diskussionsführer mitgestalten, ein Podium für Weiterbildung und Erfahrungsaustausch.
Auf das Thema abgestimmte Exkursionen und Führungen ergänzen das Tagungsprogramm.
Vorläufiges Programm des Bundesvolontärstreffen in Berlin vom 26. bis zum 28. März 2010
Freitag, den 26. März 2010
Ab 12.00 Anmeldung
13.30 Begrüßung
14.00 Brigitte Reineke (Leiterin der Leitung Zentralen Dokumentation, DHM): Datenbank GOS
14.30 Wulf Eckermann (Restaurator, SPSG): Präventive Konservierung
15.00 Anne Steinbeis (Doerner-Institut): Bewegte Kunst: Von der Leihanfrage bis zur Ausstellung
15.30 Pause
16.00 Stefan Simon (Direktor des Rathgen-Forschunglabors): n.n.
16:30 Stephanie Edlmann (Bayerisches Nationalmuseum): Des Kaisers neue Kabel. Historische Elektroinstallationen als denkmalpflegerische
Aufgabenstellung.
17.00 Vollversammlung
19.00 Abendempfang im Bodemuseum
19.30 Begrüßung durch Bernd Wolfgang Lindemann (Direktor der Gemäldegalerie, der Skulpturensammlung und des Museum für Byzantinische Kunst) und Julien Chapuis (Leiter der Skulpturensammlung)
Samstag, den 27. März 2010
9.00 Julia Maria Schramm (Industriemuseum Elmshorn): Das Berühren der Figüren ist geboten. Ein Erfahrungsbericht und ein Plädoyer für das haptische Erleben im Museum
9.30 Katrin Petersen / Annabelle Hornung (Museum für Kommunikation Frankfurt): (Post-)Museum Sammeln versus Anfassen? Ein befruchtender Widerspruch am Fallbeispiel des Museums für Kommunikation Frankfurt
10.00 Philipp Aumann (Museum der Universität Tübingen): Körperausstellung ohne Körper. Haptik in der Ausstellung "KörperWissen. Erkenntnis zwischen Eros und Ekel"
10.30 Kaffepause
11.00 Steffen Mayer / Katrin Specht (Ethnologisches Museum Berlin): Bewahren und Anfassen im Ethnologischen Museum Berlin
12.00 Vollversammlung
Ab 14.00 Exkursionen in Berlin
Sonntag, den 28. März 2010
Ab 10.00 Exkursionen in Berlin, nach Potsdam und Brandenburg
Zur Teilnahme ist aus organisatorischen Gründen eine verbindliche Anmeldung bis zum 28.02.2010 notwendig.
Tagungsgebühr: 10,- Euro
Abendempfang mit Verpflegung: 5,- Euro
Der Betrag von 10 bzw. 15 Euro ist am Tag der Anmeldung (ab Freitag, den 26.03.2010) in bar im Tagungsbüro fällig.
Anmeldung bitte per E-Mail, Post oder Fax an:
Vanessa Sigalas M.A.
Bröhan-Museum
Landesmuseum für Jugendstil, Art Deco und Funktionalismus (1889 - 1939)
Schloßstr. 1a
D-14059 Berlin
Tel. +49 (0)30 / 32 69 06 25
Fax +49 (0)30 / 32 69 06 26
E-Mail schreiben
oder
Sandra König M.A.
E-Mail schreiben
(Quelle: ArtHist)
