Wissenswertes über die Preise

Die Leistungen der Preisträger werden in Urkunden gewürdigt.

 

Karl-Friedrich-Schinkel-Ring

Der Karl-Friedrich Schinkel-Ring wird jährlich nur ein Mal verliehen.

Der Ring wurde nach Karl-Friedrich Schinkel benannt, weil dieser als größter deutscher Architekt des 19. Jahrhunderts zugleich auch als Begründer der staatlichen Denkmalpflege gilt. Als einer der Ersten erkannte er die Verpflichtung zur Erhaltung des baulichen Erbes als geschichtliche Quelle. Auf seine Initiative ist es zurückzuführen, dass nach seinem Tode am 1. Juli 1843 durch Kabinettsorder der Konservator für Baudenkmäler in Preußen eingesetzt wurde. Dem Vorbild Preußens folgten bald auch die anderen deutschen Staaten.

Der Karl-Friedrich-Schinkel-Ring wurde von Professor Hermann Jünger, München, geschaffen. 

Der Karl-Friedrich-Schinkel-Ring ist 2013 im Jubiläumsjahr des Deutschen Nationalkomitees für Denkmalschutz neu gestaltet worden.

Der neue Karl-Friedrich-Schinkel-Ring wurde von Lisa Eckardt entworfen. Der von ihr geschaffene Ring mit goldener Ringschiene hat ein aufliegendes Schriftband mit dem Schriftzug "Eine Zukunft für unsere Vergangenheit", das einen Bergkristall mit dem eingravierten Profilporträt von Karl Friedrich Schinkel trägt.

 

Silberne Halbkugel

Die Silberne Halbkugel kann jährlich mehrfach verliehen werden.

Die massive Silberne Halbkugel von Professor Fritz Koenig, Landshut, zeigt auf der Schnittfläche einen Kranz von leicht abstrahierten Baukörpern: Sakral- und Profanbauten bilden eine geschlossene Reihe und versinnbildlichen das umfassende Aufgabengebiet des Denkmalschutzes und der Denkmalpflege. Die Halbkugel selbst trägt ebenfalls die Aufschrift „Deutscher Preis für Denkmalschutz“ mit der jeweiligen Jahreszahl.


 

Journalistenpreis

Der Journalistenpreis wird mit 2.500 Euro dotiert und kann jährlich mehrfach verliehen werden.

Der Journalistenpreis soll vorbildliche Berichterstattung über Schutz und Pflege von Kulturdenkmalen ehren und dazu ermutigen, auch künftig weiter für die Verbreitung des Denkmalschutzgedankens zu wirken.

Internetpreis

Der Internetpreis wird mit 2.500 Euro dotiert und kann jährlich mehrfach verliehen werden.

Der Internetpreis zeichnet herausragende Beiträge aus, die ausschließlich im Internet veröffentlicht worden sind und eindrucksvoll zeigen, wie das Internet für aktuelle Formen des Online-Journalismus oder der Informationsvermittlung in sozialen Netzwerken mit vertiefenden Analysen, aber auch konstruktiver Kritik und relevanten Service-Leistungen auf dem Gebiet des Denkmalschutzes, der Denkmalpflege und der Bodendenkmalpflege eingesetzt werden kann.

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