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Aktuelles

„Kirchturmdenken“ – Soforthilfeprogramm Sakralbauten gestartet

DNK_Foerderprogramm_Kirchturmdenken

Veröffentlichung: 19.05.2021, letzte Bearbeitung: 02.06.2021

Lesezeit: 3 Minuten

Die Maßnahme „Kirch­turm­denken. Sakral­bauten in länd­li­chen Räumen: Anker­punkte lokaler Entwick­lung und Knoten­punkte über­re­gio­naler Vernet­zung“ wird im Rahmen des Programms „Kultur in länd­li­chen Räumen“ geför­dert von der Beauf­tragten der Bundes­re­gie­rung für Kultur und Medien (BKM) aufgrund eines Beschlusses des Deut­schen Bundes­tages. Die Mittel stammen aus dem Bundes­pro­gramm „Länd­liche Entwick­lung“ (BULE) des Bundes­mi­nis­te­riums für Ernäh­rung und Land­wirt­schaft (BMEL). Trägerin des Programms und für seine Umset­zung verant­wort­lich ist die Wider Sense TraFo gGmbH.
Ziel des Sofort­hil­fe­pro­gramms ist es, (ehema­lige) Sakral­bauten und Klos­ter­an­lagen als Orte für Kultur­ange­bote, Kultur­ver­mitt­lung und kultu­relle Bildung auch in struk­tur­armen länd­li­chen Regionen zugäng­lich zu machen, regio­nale Zuge­hö­rig­keit und gesell­schaft­liche Inte­gra­tion zu stärken und die Lebens­qua­lität vor Ort zu verbes­sern.
Die (ehema­ligen) Sakral­bauten sollen als wich­tige lokale bzw. regio­nale Erin­ne­rungs­orte, als zu bewah­rende Kultur­denk­male, als Orte der Teil­habe am kultu­rellen Erbe und als Orte bürger­schaft­li­cher Teil­habe an Kultur­ange­boten etabliert bzw. gestärkt werden. Damit werden der Erhalt und die Zugäng­lich­keit des kultu­rellen Erbes in länd­li­chen Räumen unter­stützt und ein Beitrag zu gleich­wer­tigen Lebens­ver­hält­nissen geleistet.

Antrags­be­rech­tigt sind öffent­liche, zivil­ge­sell­schaft­liche und private Träge­rinnen und Träger von Sakral­bauten und Klos­ter­an­lagen in länd­li­chen Gemeinden mit einer Einwoh­ner­zahl bis 20.000 Personen. Aber auch Kirchbau- oder Heimat­ver­eine oder vergleich­bare Orga­ni­sa­tionen können Anträge stellen, wenn sie mit dem Einver­ständnis der Trägerin bzw. des Trägers des Gebäudes handeln.
Die Förde­rung beträgt maximal 25.000 Euro pro Antragstellerin/Antragsteller. Voraus­set­zung ist, dass die Antrag­steller eine finan­zi­elle Eigen­be­tei­li­gung von wenigs­tens 25% der förder­fä­higen Ausgaben aufbringen. Diese kann durch Eigen- oder Dritt­mittel finan­ziert werden.
Förde­rung kann bean­tragt werden für die Aufbe­rei­tung von Bau- und Ausstat­tungs­ge­schichte sowie für die Durch­füh­rung von Veran­stal­tungen der Denk­mal­ver­mitt­lung, der Kultur­ver­mitt­lung und der kultu­rellen Bildung. Die Förde­rung erfolgt für das Jahr 2021 und muss spätes­tens am 31.12.2021 abge­schlossen sein. Anträge werden laufend entgegengenommen.

Begleitet werden die Antrag­stel­le­rinnen und Antrag­steller durch ein fakul­ta­tives Angebot an (digi­talen) Work­shops, das sie bei den Recher­chen zu Bau- und Ausstat­tungs­ge­schichte, aber auch bei der Erar­bei­tung spezi­eller Themen (Denk­mal­werte, Erzähl­kosmos von Sakral­bauten, Kirchen als Klang­räume etc.) unter­stützt. Hier koope­riert die Wider Sense TraFo mit ausge­wie­senen wissen­schaft­li­chen Exper­tinnen und Experten.
Die detail­lierte Ausschrei­bung findet sich hier.

 

Kontakt
Anna Wiese, Antrags­be­ar­bei­tung
WIDER SENSE TraFo gGmbH
Rungestr. 17, 10179 Berlin
T. +49 30 2408824–0
E. wiese@widersense-trafo.org

Matthias Huber, Antrags­be­ar­bei­tung
WIDER SENSE TraFo gGmbH
Rungestr. 17, 10179 Berlin
T. +49 30 2408824–0
E. huber@widersense-trafo.org