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Im Fokus: Vermittlung

Die European Students Association for Cultural Heritage (ESACH) stellt sich vor

ESACH

Veröffentlichung: 16.07.2021, letzte Bearbeitung: 27.08.2021

Lesezeit: 3 Minuten

Wie Alles begann

Moti­viert durch den Aufruf des DNK zur Betei­li­gung am Euro­päi­schen Kultur­er­be­jahr 2018 schloss sich eine kleine Studen­ten­gruppe an der Univer­sität Passau zum Grün­dungs­ko­mitee der Euro­pean Students‘ Asso­cia­tion for Cultural Heri­tage (ESACH) zusammen. Begeis­tert von der kultur­po­li­ti­schen Dimen­sion wurde aus einer Idee bald auch außer­halb Passaus ein (digi­tales) Netz studen­ti­scher Gruppen in ganz Europa. Die gemeinsam geteilte Idee: „Sharing Heri­tage“. Das beson­dere Entwick­lungs­po­ten­tial der ESACH als ein inter­dis­zi­pli­näres, insti­tu­tio­nell geför­dertes, aber nicht gebun­denes Studen­ten­netz­werkes zeich­nete sich durch die breite Reso­nanz der Veran­stal­tungen insbe­son­dere im virtu­ellen Raum bereits ab.

Das erste Zusammentreffen 

Durch die Initia­tive und insbe­son­dere die finan­zi­ellen Mittel der Univer­sität von Girona (Spanien) wurde bereits in den ersten Monaten des zweiten Jahres ein neues Ziel ganz greifbar: das virtu­elle Mosaik real zusam­men­zu­bringen – ein essen­zi­eller Schritt, wie sich zeigen würde. Mit Kurz­re­fe­raten und gemein­samen Exkur­sionen zeigte sich im Rahmen des ersten ESACH Meetings eine neue Rich­tung ab: das kultur­po­li­ti­sche sollte um ein diszi­pli­näres Moment ergänzt werden. Was in anderen Fach­rich­tungen bereits Bestand hatte, würde nun für den Kultur­er­be­be­reich auf euro­päi­scher Ebene zum Leben erweckt.

Genua und die Zukunft

War das neue ESACH Coor­di­na­tion Committee gewählt, begannen auch gleich die Planungen für eine zweites ESACH Meeting 2019. Italie­ni­sche Eras­mus­stu­die­rende brachten ESACH von Spanien an Ihre Univer­si­täten in Italien. Geboren war auch das peer-to-peer Prinzip auf Grund­lage der ESACH Statutes und eine insti­tu­tio­nelle Betei­li­gung beispiels­weise an der Euro­peana New Profes­sio­nals Task Force lieferte neue Impulse.

ESACH, New Euro­pean Bauhaus und viele neue Formate

Nach dem pande­mie­be­dingt in das Jahr 2021 verlegten dritten ESACH Meeting in Madrid, einer Podi­ums­dis­kus­sion mit einem MdEP zum New Euro­pean Bauhaus, ist nun nach der Imple­men­tie­rung des Euro­pean Heri­tage Youth Ambassa­dors Programme und des ESACH/Europa Nostra Internship Programme das neuste Projekt The ESACH Quar­terly! Persön­lich bin ich mir sicher, dass auch dieses neueste Projekt ebenso erfolg­reich sein wird, wie es die digi­tale Veran­stal­tungs­reihe ESACH Talks seit fast einem Jahr sein kann. Die Bestä­ti­gung der ESACH als Mitglieds­or­ga­ni­sa­tion von Europa Nostra sowie die Wahl des ESACH Mitglieds Carlota Mari­juán Rodrí­guez in den Europa Nostra Council sind Aner­ken­nung und Moti­va­tion für alle Mitglieder. Im nächsten Jahr folgt viel­leicht (endlich) die nach zwei­ma­ligem Anlauf erfolg­reiche Nomi­nie­rung für den Euro­pean Char­le­magne Youth Prize?

Eine Vision, viele Gesichter

Für 2022 ist die weitere Insti­tu­tio­na­li­sie­rung vorran­giges Ziel. Gemeinsam mit Europa Nostra als Förderer arbeitet das ESACH-Team an Möglich­keiten, bis zum Jahres­ende ESACH mit einer euro­päi­schen Rechts­form neue Frei­räume zu sichern. Denn die vergan­genen vier Jahre haben eines gezeigt: Das ESACH Motto By young people, for Young People hat seine Grenzen in den Anfor­de­rungen der jewei­ligen Studi­en­gänge und persön­li­chen Möglich­keiten der Mitglieder. Umso beacht­li­cher sind der fort­wäh­rende Enthu­si­asmus und Erfolg.

 

Zu guter Letzt ist ESACH – das Konzept und seine Imple­men­tie­rung – zugleich erfolg­reiche Denk­mal­ver­mitt­lung in Aktion! Was es für eine dauer­hafte und gesi­cherte Fort­füh­rung braucht? Sie! Als Kommunikator:in, Kooperationspartner:in, Mentor:in oder Förder:in. Binden Sie ESACH Mitglieder ein und ermu­tigen Sie junge Menschen in Ihrem Umfeld mitzu­ge­stalten: www.esach.org.

 

Autor: Marius Müller

Mitglied der AG Denkmalvermittlung