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Die Preisträgerinnen und Preisträger des Deutschen Preises für Denkmalschutz 2026 stehen fest!
Veröffentlichung: 22.07.2026, letzte Bearbeitung: 22.07.2026
Lesezeit: 3 Minuten
Die Preisträgerinnen und Preisträger des Deutschen Preises für Denkmalschutz 2026 stehen fest. Mit dem Preis würdigt das Deutsche Nationalkomitee für Denkmalschutz zehn Persönlichkeiten und Personengruppen, die sich in besonderem Maße um die Erhaltung und Vermittlung von Boden-, Bau-, Garten- oder Industriedenkmalen, von Ensembles oder Historischen Kulturlandschaften verdient gemacht haben. Der Preis wird in diesem Jahr zum 49. Mal verliehen und ist die höchste Auszeichnung auf diesem Gebiet in der Bundesrepublik Deutschland.
Eine Burgruine im privaten Garten, Hünengräber in der Altmark oder die Spuren der einstigen Buchen-waldbahn – nur mit dem außerordentlichen Engagement und der Vermittlung der Preisträgerinnen und Preisträger bleiben diese Orte für zukünftige Generationen erhalten. Aus 64 Einsendungen in vier Kategorien hat die aus unterschiedlichen Fachdisziplinen zusammengesetzte Jury des Deutschen Preises für Denkmalschutz zehn Preisträgerinnen und Preisträger vorgeschlagen. Das Präsidium des Deutschen Nationalkomitees für Denkmalschutz (DNK) unter Vorsitz der Ministerin für Wissenschaft, Kultur, Bundes- und Europaangelegenheiten des Landes Mecklenburg-Vorpommern, Bettina Martin, bestätigte den Vorschlag der Jury und wird die Preise am 26. Oktober 2026 in Schwerin feierlich verleihen.
Vier Kategorien
Der Preis wird in vier Kategorien vergeben. Mit dem Karl-Friedrich-Schinkel-Ring werden Persönlichkeiten ausgezeichnet, die sich in jahrzehntelangem, herausragendem Engagement nachhaltig für Kulturdenkmale, die Denkmalpflege oder die Archäologie eingesetzt haben. Die Silberne Halbkugel würdigt das überdurchschnittliche, ehrenamtliche Engagement von Einzelpersonen oder Personengruppen für die Denkmalpflege und Archäologie. Der Vermittlungspreis ehrt Einzelpersonen oder Organisationen, die sich in herausragender Weise in der Denkmalbildung engagieren und deren Aktivitäten deutschlandweiten Modellcharakter haben. Der Medienpreis wird an Medienschaffende verliehen, die in ihrer Arbeit kontinuierlich in beispielhafter Weise auf die speziellen Potenziale und Herausforderungen von Denkmalschutz und Denkmalpflege aufmerksam gemacht haben. Der Vermittlungspreis und der Medienpreis sind mit jeweils 3.000 Euro dotiert.
Die Preisträgerinnen und Preisträger 2026:
Silberne Halbkugel
Verein Historische Altstadt Rheine e. V. (Nordrhein-Westfalen)
Förderkreis Friedhof Meerane e. V. (Sachsen)
Junge Archäologen in der Altmark e. V. (Sachsen-Anhalt)
Die Eigentümer der Burgruine Wallrabenstein (Hessen)
Gleis 69 e. V. (Berlin)
Vermittlungspreis
Initiative Gedenkweg Buchenwaldbahn (Thüringen)
Medienpreis
Henning Biedermann (Bayerischer Rundfunk)
Iris Tsakiridis (Bayerischer Rundfunk)
Stephan Hermsen (Neue Ruhr-/Rhein-Zeitung)
Redaktionsteam: Carolin Baumgart, Tina Bonin, Katharina Feißt, Rieke Spang und Stefanie Zohm (ARD)
Der Karl-Friedrich-Schinkel-Ring wird 2026 nicht verliehen.
Mehr Informationen erhalten Sie auf der Webseite des Deutschein Preises für Denkmalschutz.
Preisverleihung
Die Preisverleihung, zu der Mitglieder der Presse herzlich eingeladen sind, findet am 26. Oktober 2026 um 16:00 Uhr im filmpalast Capitol Schwerin statt.
Über das Deutsche Nationalkomitee für Denkmalschutz
Das Deutsche Nationalkomitee für Denkmalschutz (DNK) ist eine Plattform für Themen des Denkmalschutzes und der Denkmalpflege auf Bundesebene. Als fachliches und politisches Gremium stellt es eine Schnittstelle zwischen den Regierungen, den Verwaltungen und der Fachebene dar. Sein Auftrag ist, das gebaute und archäologische kulturelle Erbe – also auch die Kulturbauten – wie auch die Denkmalpflege als gesellschaftliches Ziel bundesweit bekannt zu machen und zu stärken. Darüber hinaus soll das DNK eine Informationsplattform für die interessierte Öffentlichkeit sein. Die denkmalfachliche Arbeit im DNK findet im eigentlichen Komitee, in den fünf Facharbeitsgruppen und in Projektgruppen statt. Finanziert wird das DNK vom Beauftragten der Bundesregierung für Kultur und Medien sowie anteilig von der Kulturministerkonferenz.