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Meilensteine

Das Deutsche Nationalkomitee für Denkmalschutz setzt sich seit seiner Gründung im Jahr 1973 für den Erhalt der deutschen Denkmallandschaft ein. In Kooperation mit verschiedenen Institutionen wurden wichtige Grundsatzpapiere für die Denkmalpflege erarbeitet. Diese Appelle bilden, zusammen mit den weltweit anerkannten und bis heute gültigen Charten, Meilensteine der Denkmalpflege.

Heute 
2018
Europäisches Kulturerbejahr unter dem Motto „Sharing Heritage“

2018 richtet das DNK inner­halb Deutsch­land des Euro­päi­sche Kultur­er­be­jahr aus. Mit zahl­rei­chen Projekten zum mate­ri­ellen und imma­te­ri­ellen Kultur­erbe wird euro­pa­weit auf die Bedeu­tung des kultu­rellen Erbes hingewiesen.

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Deklaration von Davos

2018 verab­schie­deten die Euro­päi­schen Kultur­mi­nister die Dekla­ra­tion von Davos. Unter der Über­schrift „Eine hohe Baukultur für Europa“ billigten sie der gebauten Umwelt eine Schlüs­sel­rolle in der Gesell­schaft zu. Sie forderten einen inte­grierten Ansatz für ihre Gestal­tung. Das Kultur­erbe ist dabei ein zentrales Element, da die Nutzung, Pflege und der Schutz des Kultur­erbes für die zukünf­tige Entwick­lung einer gebauten Umwelt von hoher Qualität bedeu­tend ist.

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2008
Appell des Deutschen Nationalkomitees für Denkmalschutz an den Bund und die Länder: Mittel aus den Investitionsprogrammen auch für Denkmale bereitzustellen

Das DNK fordert die Fort­füh­rung bewährter Förder­pro­gramme und die Zuwei­sung von Geldern im Rahmen des Inves­ti­ti­ons­pro­grammes für die Baukultur.

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2006
Resolution zum UNESCO-Welterbe in Deutschland

Die Deut­sche UNESCO-Kommis­sion fordert insbe­son­dere alle in Deutsch­land poli­tisch und fach­lich zustän­digen Insti­tu­tionen auf: Deutsch­lands Verant­wor­tung als Vertrags­staat der Welt­erbe­kon­ven­tion zu stärken, das Manage­ment und die Koor­di­na­tion des Welt­erbe­pro­gramms in Deutsch­land weiter zu entwi­ckeln, die Welt­erbe­stätten zu Orten der inter­kul­tu­rellen Begeg­nung und zu Vermitt­lern der Ideale der UNESCO zu machen, die nach­hal­tige Nutzung des kultur­tou­ris­ti­schen Poten­zials der Welt­erbe­stätten weiter zu verbes­sern und die Bildungs- und Öffent­lich­keits­ar­beit sowie das bürger­schaft­liche Enga­ge­ment für die Welt­erbe­stätten zu intensivieren.

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2005
Erklärung von Xi’an zur Erhaltung des Umfelds von Baudenkmälern, historischen Stätten und Denkmalbereichen

Das Umfeld von Denk­mä­lern, Stätten und Denk­mal­be­rei­chen ist als die unmit­tel­bare oder weitere Umge­bung zu defi­nieren, die zu deren Bedeu­tung und beson­derem Charakter beiträgt. Der stän­dige Wandel erfor­dert ein dauer­haftes Moni­to­ring histo­ri­scher Stätten und die Steue­rung des Wand­lungs­pro­zesses sowie den Schutz histo­ri­scher Stätten durch geeig­nete Instru­mente der Gesetz­ge­bung und Planung sowie poli­ti­sche Stra­te­gien und Praktiken.

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2000
Charta von Krakau – Prinzipien zur Konservierung und Restaurierung des historischen Bauerbes

Die Charta widmet sich den Einzel­teilen des bauli­chen und archäo­lo­gi­schen Erbes als Werte­träger und fordert die grund­le­gende Erstel­lung von Konser­vie­rungs­plänen. Diese müssen die Einheit­lich­keit von Objekt und Ausstat­tung bzw. Objekt und Umfeld berück­sich­tigen. Restau­rie­rungen müssen Stra­te­gien für eine nach­hal­tige Konser­vie­rung beinhalten. Die Ausbil­dung und Bildung im Bereich der Denk­mal­pflege stellt eine wesent­liche Forde­rung dieses Papiers dar.

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1999
Die Charta zum vernakulären Bauerbe – Charta zum Bauerbe im ländlichen Raum

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1997
Resolution: Denkmalschutz und Denkmalpflege brauchen wirksame Gesetze

Reso­lu­tion: Denk­mal­schutz und Denk­mal­pflege brau­chen wirk­same Gesetze

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1996
Verantwortungsbewusst handeln, das kulturelle Erbe schützen und erhalten — Empfehlung zur Lage des Denkmalschutzes in Deutschland

Das DNK fordert in diesem Apell die Sicher­stel­lung der orga­ni­sa­to­ri­schen, perso­nellen und finan­zi­ellen Voraus­set­zungen für die Erfül­lung der gesetz­li­chen Verpflich­tungen zum Erhalt von Baudenk­malen sowie die Beibe­hal­tung zweck­ge­bun­dener Förder­mittel und Förder­pro­gramme von Staat und Kommunen für die Instand­set­zung von Baudenk­malen und Ensembles.

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1994
Zur Beibehaltung von Steuererleichterungen für die Instandsetzung und Instandhaltung von Denkmälern

Der Anreiz zur Erhal­tung und Revi­ta­li­sie­rung alter Gebäude, der nament­lich durch die Rege­lungen des Einkom­men­steu­er­ge­setzes geschaffen wurde, ist eine uner­läss­liche Voraus­set­zung für die Denk­ma­lerhal­tung. Daher fordert des DNK in diesem Apell die Beibe­hal­tung der Steu­er­erleich­te­rungen für Denkmaleigentümer.

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Nara Dokument über Authentizität

Die Unter­zeichner dieses Doku­mentes bekräf­tigen die Bedeu­tung der Echt­heit eines Doku­mentes oder Objektes für die Bemes­sung seines Wertes. Die Glaub­wür­dig­keit der sie betref­fenden Infor­ma­ti­ons­quellen sind inner­halb des jewei­ligen kultu­rellen Kontextes zu betrachten. Um eine welt­weite Verläss­lich­keit zu gewähr­leisten, sind analy­ti­sche Verfahren und Instru­mente zu entwi­ckeln, die allen zur Verfü­gung stehen sollen. Um das Bewusst­sein für die Bedeu­tung inner­halb der jewei­ligen Kultur zu schärfen muss der Dialog der Regionen und Kulturen der Welt fort­ge­führt und inten­si­viert werden.

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1992
Konvention von Malta – Europäisches Übereinkommen zum Schutz des archäologischen Erbes

Die Konven­tion von Malta stellt die revi­dierte Fassung des Euro­päi­schen Über­ein­kom­mens zum Schutz des archäo­lo­gi­schen Kultur­guts, welche 1969 in London verab­schiedet wurde dar. Sie vervoll­stän­digt das Über­ein­kommen hinsicht­lich der Begriffs­be­stim­mung, der Verpflich­tung zur Einfüh­rung eines Rechts­sys­tems zum Schutz des archäo­lo­gi­schen Erbes und der Zusam­men­ar­beit der Staaten.

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1990
Einsatz für das historische Erbe – Aufruf zur Förderung des Denkmalschutzes in den fünf neuen Bundesländern auf dem Gebiet der ehemaligen DDR

Mit diesem Apell wand sich das DNK im Prozess der deut­schen Wieder­ver­ei­ni­gung an die Politik mit dem Anliegen finan­zi­elle, perso­nelle und orga­ni­sa­to­ri­sche Anlauf­pro­bleme bei der Umstruk­tu­rie­rung ehema­liger DDR-Verwal­tungs­ein­heiten zu erkennen und durch Part­ner­schaften und Spenden den Erhalt des bedrohten kultu­rellen Erbes in der ehema­ligen DDR unbü­ro­kra­tisch zu sichern.

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1989
Charta von Lausanne – Charta für den Schutz und die Pflege des archäologischen Erbes

Die Charta von Lausanne fordert, dass alle Maßnahmen zum Schutz des archäo­lo­gi­schen Erbes inte­graler Bestand­teil der Planungen zur Erschlie­ßung und Nutzung des Bodens werden. Voraus­set­zung für den Schutz ist die Bestands­er­fas­sung und die Schaf­fung von Gesetzen, die das archäo­lo­gi­sche Erbe als Erbe der ganzen Mensch­heit anerkennen.

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1987
Charta von Washington – Charta für die Denkmalpflege in historischen Städten

Die Charta von Washington fordert die Inte­gra­tion des Schutzes histo­ri­scher Städte in die kohä­rente Politik der wirt­schaft­li­chen und sozialen Entwick­lung. Im Mittel­punkt steht neben dem Schutz einzelner Denk­male die histo­ri­sche Bezie­hung inner­halb der Städte und ihr Funk­ti­ons­zu­sam­men­hang. Die Entwick­lung der histo­ri­schen Stadt soll multi­dis­zi­plinär und unter Berück­sich­ti­gung spezi­fi­scher Probleme erfolgen.

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1985
Übereinkommen zum Schutz des architektonischen Erbes in Europa

Das Über­ein­kommen regelt die Defi­ni­tion des „archi­tek­to­ni­schen Erbes“. Die Unter­zeich­ner­staaten verpflichten sich Bestands­ver­zeich­nisse zu führen und gesetz­liche Maßnahmen zum Schutz des archi­tek­to­ni­schen Erbes zu treffen.

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1984
Würzburger Erklärung – Wiederbelebung der Handwerksberufe in der Denkmalpflege

Auf dem 2. Kongress “Hand­werk in der Denk­mal­pflege” bekräf­tigten Verant­wort­liche aus Politik, Verwal­tung, Hand­werk und Denk­mal­pflege, dass sie hand­werk­liche Berufe, die zur Instand­set­zung und Revi­ta­li­sie­rung des histo­ri­schen Erbes notwendig sind fördern möchten. Sie spra­chen sich für die Unter­stüt­zung von Hand­werks­zen­tren aus. Zudem wiesen sie auf die Notwen­dig­keit der Verwen­dung rich­tiger Baustoffe und den Schutz der Bausub­stanz vor nega­tiven Umwelt­ein­flüssen hin.

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1981
Bauen in der alten Stadt – Internationale Tagung zum Europäischen Jahr der Stadterneuerung – Schlusserklärung

Die Erklä­rung bekräf­tigt, dass sich die Bewah­rung des bauli­chen Erbes und die Erneue­rung der Städte einander nicht ausschließen. Das bauliche Erbe unter­liegt jedoch durch die Entwick­lung der modernen Stadt einem hohen Verän­de­rungs­druck. Die Unter­zeichner fordern, dass durch die Politik Instru­mente geschaffen werden, die diese Entwick­lung steuern und damit die Erhal­tung der Iden­tität eines Ortes gewähr­leisten. Dies kann z.B. durch die Entwick­lung geeig­neter Methoden zur Erfas­sung, Analyse und Bewer­tung lokaler visu­eller Umwelt­qua­li­täten als Grund­lage für die Formu­lie­rung von Gestal­tungs­kri­te­rien geschehen.

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Charta von Florenz – Charta der historischen Gärten

1981 beschloss das in Florenz versam­melte Inter­na­tio­nale Komitee für Histo­ri­sche Gärten ICOMOS-IFLA die Inhalte der Charta von Venedig auf die Garten­denk­mal­pflege zu über­tragen und um spezi­fi­sche Frage­stel­lungen zu ergänzen. Hierbei steht insbe­son­dere die Vergäng­lich­keit des Mate­rials, der Pflanzen, im Mittel­punkt, die durch geeig­nete Ersatz­pflan­zungen ausge­tauscht werden können. Unter welchen Bedin­gungen dies geschieht regelt die Charta von Florenz.

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1978
Entschließung zur Förderung der Baupflege durch die Kreis- und Stadtbauämter

Das DNK bittet in diesem Apell die kommu­nalen Spit­zen­ver­bände die Denk­mal­pflege auf kommu­naler Ebene zu instal­lieren und durch Fach­per­sonal auszu­statten, um die Landes­denk­mal­ämter bei der Durch­set­zung des Denk­mal­schutzes zu unterstützen.

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Erklärung von Landshut

Auf dem 3. Euro­päi­sches Sympo­sium histo­ri­scher Städte wurde erklärt, dass die notwen­digen Behörden, Dienst­stellen oder Struk­turen für den Denk­mal­schutz erst­mals einge­richtet oder verstärkt werden müssten. Die Inven­ta­ri­sa­tion von Denk­malen auf dem Land müsse voran­ge­trieben und dabei auch die Unter­stüt­zung der Eigen­tümer für die Erhal­tungs­maß­nahmen gewähr­leistet werden. Für die Durch­füh­rung der Erhal­tungs­maß­nahmen müssen die tradi­tio­nellen Hand­werks­tech­niken bewahrt und weiter­geben werden.

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1975
Europäisches Denkmalschutzjahr unter dem Motto: “Eine Zukunft für unsere Vergangenheit”

Das DNK richtet auf Wunsch des Euro­pa­rates das Denk­mal­schutz­jahr inner­halb Deutsch­lands aus. Es ist das Letzte bis heute bestehende der damals euro­pa­weit gegrün­deten Nationalkomitees.

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Deklaration von Amsterdam

Auf dem Euro­päi­scher Denk­mal­schutz­kon­gress währen des Euro­päi­schen Denk­mal­schutz­jahres steht die Altstadt­er­neue­rung im Mittel­punkt. Für diese fordert die Dekla­ra­tion sie zum Haupt­ziel in Städ­tebau und Raum­pla­nung zu machen. Hierfür die Behörden und die Bevöl­ke­rung zu betei­ligen und Methoden, Tech­niken und Kompe­tenzen für Denk­mal­pflege und bauliche Sanie­rung zu fördern. Es sollen gesetz­li­chen und admi­nis­tra­tiven Maßnahmen ange­passt und die nötigen Mittel zur Verfü­gung gestellt werden.

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Europäische Denkmalschutz-Charta

Das Ergebnis des Euro­päi­schen Denk­mal­schutz­jahres war die Euro­päi­sche Denk­mal­schutz­charta, die folgende Haupt­punkte beinhaltet: zum archi­tek­to­ni­schen Erbe gehören nicht nur Einzel­denk­male, sondern auch Ensem­bles und die Umge­bung von Denk­malen. Der Erhalt des archi­tek­to­ni­schen Erbes ist wichtig für den histo­ri­schen Bezug des Indi­vi­duums und besitzt als solches geis­tiges, kultu­relles, wirt­schaft­li­ches und soziales Kapital von uner­setz­li­chem Wert. Das bauliche Erbe ist in Gefahr, daher muss es erhal­tend erneuert werden, hierfür müssen die nötigen Mittel zur Verfü­gung gestellt werden. Das archi­tek­to­ni­sche Erbe ist gemein­samer euro­päi­scher Besitz und alle müssen zu seinem Erhalt beitragen.

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1973
Gründung des Deutschen Nationalkomitees für Denkmalschutz als nationales Gremium zur Umsetzung des Europäischen Kulturerbejahres

Schlussresolution von Zürich zum europäischen Denkmalschutzjahr

Beschluss des Euro­pa­rates, 1975 zum „Jahr des Euro­päi­schen Denk­mal­schutzes“ (Europ. Archi­tec­tural Heri­tage Year, kurz: EAHY) zu erklären. Unter dem Titel „eine Zukunft für unsere Vergan­gen­heit sollte euro­pa­weit Inter­esse und Stolz für das gemein­same über­lie­ferte Archi­tek­turgut geweckt, auf die ernsten Gefahren, die diesem Erbe drohen aufmerksam gemacht und sicher­ge­stellt werden, dass Maßnahmen zu seiner Erhal­tung ergriffen werden.

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1972
Übereinkommen zum Schutz des Kultur- und Naturerbes der Welt

Auf der Gene­ral­kon­fe­renz der Orga­ni­sa­tion der Vereinten Nationen für Erzie­hung, Wissen­schaft und Kultur erkannten die Teil­neh­mer­staaten an, dass sie in ihrem Hoheits­ge­biet geeig­nete Insti­tu­tionen zum Schutz und zur Pflege von Denk­malen einrichten müssen, da die Denk­male nicht mehr nur durch den herkömm­li­chen Verfall, sondern auch durch den modernen Lebens­wandel bedroht wären. Sie verpflich­teten sich zur inter­na­tio­nalen Zusam­men­ar­beit und grün­deten das „Komitee für das Erbe der Welt“, welches mit dem “Fonds für das Erbe der Welt” ausge­stattet wurde.

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1971
Erklärung von Split

Auf dem Euro­päi­sches Sympo­sium der histo­ri­schen Städte bekräf­tigen die Teil­nehmer, dass die Erhal­tung histo­ri­scher Städte eine kommu­nale Aufgabe ist, die bereits in der Stadt­ent­wick­lungs­pla­nung berück­sich­tigt werden muss. So sollte lang­fristig der Abbruch histo­ri­scher Einzel­denk­male, Denk­mal­be­reiche und auch nicht denk­mal­ge­schützter histo­ri­scher Viertel vermieden werden. Die Erklä­rung beinhaltet bereits die Schaf­fung von Maßgaben für Frei­flä­chen und Werbe­an­lagen sowie die Parti­zi­pa­tion orts­an­säs­siger Inter­es­sen­ver­bände. Zudem fordern die histo­ri­schen Städte finan­zi­elle Hilfen, eine entspre­chend quali­fi­zierte Ausbil­dung und die Bildungs­ar­beit zur Akzep­tanz der histo­ri­schen Anlagen und Stätten.

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Gründung des Committee on Monuments and Sites als zuständiger Ausschuss innerhalb des Europäischen Rates für das European Cultural Heritage Year (Europäisches Kulturerbejahr) 1975

Mit der Grün­dung des Ausschusses für das Euro­päi­sche Kultur­er­be­jahr erkannte der Euro­päi­sche Rates die Bedeu­tung des kultu­rellen Erbes für die Mensch­heit in Europa an und legte den Grund­stein für die staat­liche Insti­tu­tio­na­li­sie­rung und Förde­rung der Denkmalpflege.

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1969
Europäisches Übereinkommen zum Schutz archäologischen Kulturgutes

Das Über­ein­kommen des Euro­pa­rates sollte den Schutz archäo­lo­gi­scher Stätten durch die Einrich­tung entspre­chender staat­li­cher Stellen zur Über­wa­chung der Verdachts- und Fund­stellen stärken. Die Unter­zeich­ner­staaten verpflich­teten sich, unzu­läs­sige Ausgra­bungen zu verbieten und zu verhin­dern. Die Erfas­sung, Erfor­schung und Veröf­fent­li­chung archäo­lo­gi­scher Befunde und der Austausch zwischen den Staaten soll staat­lich geför­dert werden.

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1964
Charta von Venedig – zur Konservierung und Restaurierung historischer Denkmäler und Ensembles

Auf dem zweiten Inter­na­tio­nalen Kongress der Archi­tekten und Denk­mal­pfleger wurden die Grund­lagen der heutigen Denk­mal­pfle­ge­praxis defi­niert. So sollen Denk­male von heraus­ra­gender Bedeu­tung ebenso, wie Denk­male des Alltäg­li­chen geschützt werden. Der Begriff der Authen­ti­zität spielt eine wesent­liche Rolle und soll sicher­stellen, dass Denk­male gepflegt, ihr über­lie­ferter histo­ri­scher Bestand in all seinen Zeit­schichten respek­tiert und ihre Substanz erhalten wird. Sollten Ergän­zungen nötig sein, so müssen diese klar ablesbar sein. Die Charta von Venedig beinhaltet bereits die Bedeu­tung von Denk­malen für die allge­meine Öffent­lich­keit und die Aufgaben der Doku­men­ta­tion und Publikation.

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1954
Haager Konvention zum Schutz von Kulturgut bei bewaffneten Konflikten

Die Unter­zeich­ner­staaten der Haager Konven­tion verpflich­teten sich, die beweg­li­chen und unbe­weg­li­chen Kultur­güter der betei­ligten Staaten in krie­ge­ri­schen Ausein­an­der­set­zungen zu sichern und zu respek­tieren, d.h. sie vor Zerstö­rung, Dieb­stahl und Plün­de­rungen zu schützen. Bereits in Frie­dens­zeiten sollen Maßnahmen ergriffen werden, die Kultur­denk­male zu doku­men­tieren und den Schutz in Kata­stro­phen­fällen vorzubereiten.

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1931
Die Charta von Athen – zur Restaurierung historischer Denkmäler

Auf dem ersten Inter­na­tio­nalen Kongress der Archi­tekten und Denk­mal­pfleger wurde in der auch als „Carta del Restauro“ bekannten Charta von Athen beschlossen, dass für die Restau­rie­rung von Kultur­denk­malen Fach­leute heran­zu­ziehen sind und moderne Verfahren und Mate­ria­lien verwendet werden dürfen. Dieses Anliegen soll durch natio­nale Gesetze insti­tu­tio­na­li­siert werden. Es ist auch die Umge­bung von Denk­malen zu berücksichtigten.

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Texte zum Denkmalschutz

Veröf­fent­li­chungen werden vorrangig von den Arbeits­gruppen zusam­men­ge­stellt und sind Teil des DNK-Auftrages. Die Publi­ka­tionen des DNK enthalten wich­tige Texte zum Denk­mal­schutz. Der Sammel­band (Band 74) vereint Texte zum „Inter­na­tio­nalen Denkmal‑, Kultur­güter- und Welt­erbe­schutz“. Im Band 90 sind aktu­elle Rechts­texte zum natio­nalen Denk­mal­recht unter der Frage­stel­lung „Quo vadis Denk­mal­recht? Kultur­erbe zwischen Pflege und Recht“ zusammengefasst.