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Erbe x Zukunft – Workshops und Tagungen zur Bildung und Vermittlung in der Denkmalpflege

Wie lässt sich die Begeisterung für das Themenfeld der Denkmalpflege, der Welterbevermittlung und der Archäologie wecken und Wertschätzung sowie Bewusstsein aufbauen? Dieser Frage widmet sich die seit 2024 jährlich stattfindende Workshop- und Tagungsreihe des DNK.

Dabei kommen Denkmalpflegende, Lehrkräfte, Kulturvermittelnde und museumspädagogische Fachkräfte zusammen, um gemeinsam neue Wege der Denkmalvermittlung zu erkunden. Im Mittelpunkt stehen interdisziplinäre Perspektiven, innovative Vermittlungsmethoden und inspirierende Best Practice Beispiele aus ganz Deutschland.

Die Veranstaltungen stärken das Bewusstsein für kulturelles Erbe und machen es zu einem lebendigen Teil zeitgemäßer Bildungsarbeit.

Einblicke in die Workshops und Tagungen

Der diesjährige Workshop führt nach Regensburg – selbst UNESCO-Welterbe und damit idealer Austragungsort für drei Tage intensive Auseinandersetzung mit Fragen der Denkmal- und Welterbevermittlung.

Das Programm verbindet Vorträge, Praxisworkshops und Exkursionen miteinander. Expertinnen und Experten aus Denkmalpflege, Schule, Museum und Kulturvermittlung diskutieren aktuelle Ansätze und erproben Methoden direkt vor Ort. Ein besonderer Schwerpunkt liegt in diesem Jahr auf der Vermittlung an Kinder und Jugendliche sowie auf digitalen Formaten in der Bildungsarbeit.

Das detaillierte Programm steht im Flyer zum Workshop in Regensburg (Download PDF) bereit.

Die Fachtagung "Baukulturelles Erbe aktivieren. Denkmalpflege und Kulturelle Bildung gemeinsam entwickeln fand in Kooperation mit der Stiftung Universität Hildesheim und der Bundesakademie für Kulturelle Bildung Wolfenbüttel statt.

Baukulturelles Erbe ist omnipräsent in Alltagsräumen ebenso wie in touristischen Räumen, und doch wird es oft nicht wahrgenommen in seinem Potential, Geschichte sinnlich erfahrbar zu machen und kritisch zu reflektieren, Impulse für die Gegenwart zu geben, Anregungen für kulturelle Selbstbildungsprozesse zu vermitteln. Auch im Diskurs der Kulturellen Bildung und Kulturvermittlung ist das kulturelle Erbe im Vergleich zu den Künsten wenig präsent. Diese Leerstelle möchte die Tagung ausfüllen und nach den Verbindungen von gebautem Kulturerbe und Kultureller Bildung fragen.

Folgende Fragen wurden bei der Tagung verhandelt: Welchen Wert und welche Relevanz hat das baukulturelle und archäologische Erbe für die Gesellschaft? Welche Potentiale hat es für individuelle kulturelle Bildungsprozesse? Was macht inhaltliche und methodische Qualität aus in der Vermittlung baukulturellen Erbes? Wie lässt sich gebautes Kulturerbe zwischen fachwissen-schaftlichen, denkmalpflegerischen Kriterien auf der einen Seite und den vielfältigen Interessen und kulturellen Perspektiven einer diversen Gesellschaft auf der anderen Seite vermitteln? Wie kann Teilhabe am baukulturellen Erbe in der Migrationsgesellschaft ermöglicht werden?

Das detaillierte Programm steht als PDF zum Download bereit.

Der zweite Workshop der Reihe führte nach Berlin – in eine Stadt mit einer besonders vielfältigen Denkmallandschaft. Über drei Tage kamen Denkmalpflegende, Lehrkräfte, Kulturvermittelnde und museumspädagogische Fachkräfte an zwei zentralen Veranstaltungsorten zusammen: im PETRI Berlin und im Aedes Network Campus Berlin.

Ein thematischer Schwerpunkt lag auf der Vermittlung von Industriekultur. Regionale Expertinnen und Experten – darunter das Berliner Zentrum Industriekultur und der Industriesalon Schöneweide – gaben Einblicke in ihre Praxis. Ergänzt wurde das Programm durch eine Infobörse, Projektberichte sowie einen Abendvortrag mit dem „Zeitreisebus" und Preisträgerinnen und Preisträgern des Deutschen Preises für Denkmalschutz 2024. Den Abschluss bildete eine geführte Radtour durch Prenzlauer Berg zum Thema Industriekultur.

Das detaillierte Programm steht als PDF zum Download bereit.

Der Auftakt der Workshopreihe fand in der Hansestadt Hamburg statt – in der Restaurierungswerkstatt des Denkmalschutzamtes Hamburg. Über drei Tage erkundeten die Teilnehmenden gemeinsam neue Wege der Denkmalvermittlung und tauschten sich über Methoden und Praxiserfahrungen aus.

Das Programm vereinte Praxiseinblicke regionaler Expertinnen und Experten – etwa zu Vermittlung über Instagram, Podcasts und Schulprojekte – mit Impulsen für aktive Formate. Einen besonderen Abend gestalteten die „Betonisten", Preisträgerinnen und Preisträger des Deutschen Preises für Denkmalschutz 2023 in der Kategorie Denkmalvermittlung, gemeinsam mit dem Denkmalverein Hamburg. Den Abschluss bildete eine Stadtführung mit Denkmalschwerpunkt.

Das detaillierte Programm steht als PDF zum Download bereit.