Denkmalschutz beim Bund

Der Bestand an Kulturdenkmälern in der Bundesrepublik Deutschland beträgt rd. 1,3 Mio. Einzeldenkmäler, Ensembles und historische Stadtkerne. Es ist vorrangige kultur- und gesellschaftspolitische Aufgabe des Gesamtstaates, dieses bauliche Erbe zu bewahren und instand zu halten.

Nach der Kompetenzverteilung zwischen Bund und Ländern gehören Denkmalschutz und Denkmalpflege zu den originären Aufgaben der Länder, die diesen Bereich entsprechend den Länder-Denkmalschutzgesetzen inhaltlich und administrativ zu bestimmen haben. Der Bund hat hier im wesentlichen nur eine Mitfinanzierungskompetenz aus der Natur der Sache bei der Erhaltung und Restaurierung von national wertvollen Kulturdenkmälern oder aufgrund spezieller Rechtsvorschriften, wie z.B. dem Einigungsvertrag oder Verwaltungsvereinbarungen mit den Ländern über die Gewährung von Finanzhilfen. Gleichwohl war und ist die Mitverantwortung für die Erhaltung des baulichen kulturellen Erbes immer auch ein Schwerpunkt der Kulturpolitik der Bundesregierung.

Im Rahmen von internationalen Abkommen wird der Denkmalschutz auch auf Bundesseite durch die Haager Konvention vom 14. Mai 1954 (bei bewaffneten Konflikten), das Europäische Kulturgutabkommen vom 19. Dezember 1954, das Europäische Übereinkommen zum Schutz des archäologischen Kulturguts vom 6. Mai 1969 (revidierte Fassung zum Schutz des archäologischen Erbes vom 16. Januar 1992), das Europäische Übereinkommen zum Schutz des architektonischen Erbes vom 3. Oktober 1985 und das UNESCO-Übereinkommen zum Schutz des Kultur- und Naturerbes der Welt vom 23. November 1972 berücksichtigt.

Seit 1998 vertritt die Beauftragte der Bundesregierung für Kultur und Medien die Bundesregierung  in national bedeutsamen Fragen zum Denkmalschutz. Darüber hinaus fördert er in verschiedenen Programmen die Denkmäler und Kultureinrichtungen von nationaler Bedeutung.

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